Webkonferenzen
In wirtschaftlich rauen Zeiten, wie wir sie momentan erleben, versuchen Unternehmen in der Regel, Sparpotentiale auszuloten. Früher oder später taucht dann die Frage auf: Ist es notwendig, für ein Meeting unsere Mitarbeiter aus ganz Europa oder der Welt einfliegen zu lassen? Stehen die Kosten für Flug, Quartier etc. in einem Verhältnis zu dem, was erreicht werden kann? Oft lautet die Antwort dann “Nein”.
Eine Möglichkeit, um mit Mitarbeitern – natürlich auch mit Kunden – in Kontakt treten zu können, ohne dass diese körperlich anwesend sind, sind Webkonferenzen.
Was passiert während einer Webkonferenz?
Der große Besprechungsraum wird so zu einem kleinen Büro, in dem eine Kamera und ein Bildschirm stehen. Bei mehreren Teilnehmern an einem Ort kann das Bild natürlich auch mit einem Beamer auf die Leinwand projiziert werden. Die technischen Voraussetzungen sind überhaupt kein Problem, und viele gängige Softwareprogramme stehen zur Verfügung, um mit ihnen Webkonferenzen abhalten zu können.
Wenige Probleme
Das einzige, was man vereinbaren muss, ist ein genauer Termin, zu dem dann alle Teilnehmer der Webkonferenz online sind und freundlich in die Kamera blicken – und schon kann es los gehen. Handicap kann nur eine große Zeitverschiebung beispielsweise zwischen Europa und den USA sein – da muss man halt vorher die Weltuhr genau studieren, aber es ist sicher möglich, für Webkonferenzen eine geeignete Uhrzeit zu finden. Im kleineren Rahmen funktioniert dieses System auch schon bei Mobil- bzw. Smartphones: das iPhone hat mit Facetime hier eine Latte für die Konkurrenz gelegt – auch Facetime ermöglicht es zwei Gesprächsteilnehmern, mittels Video zu kommunizieren – weltweit und immer und überall. Die Zukunft liegt eindeutig bei Webkonferenzen, auch wenn der eine oder andere bedauert, nun nicht mehr in der Welt herumreisen zu können.